{"id":15,"date":"2014-02-01T19:54:47","date_gmt":"2014-02-01T18:54:47","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.feuerwehr-gondelsheim.de\/?page_id=15"},"modified":"2026-02-04T00:00:24","modified_gmt":"2026-02-03T23:00:24","slug":"historie","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wp.feuerwehr-gondelsheim.de\/?page_id=15","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"<p><center>Auf dieser Seite finden Sie viele verschiedene Informationen \u00fcber die Entstehung der Freiwilligen Feuerwehr Gondelsheim. Viel Spa\u00df beim Lesen!<\/center><\/p>\n<hr size=\"1\" \/>\n<h4><strong>Worte von B\u00fcrgermeister Markus Rupp<\/strong><\/h4>\n<p>Als die &#8222;fr\u00fcheste, lebendigste und mutigste B\u00fcrgerinitiative&#8220; hat der ehemalige Bundespr\u00e4sident Richard von Weizs\u00e4cker die Feuerwehren einst zu Recht bezeichnet. Noch im 19. Jahrhundert waren s\u00e4mtliche B\u00fcrger des Ortes verpflichtet gewesen, in Brandf\u00e4llen mit Eimern herbeizueilen und beim L\u00f6schen zu helfen. Die Entwicklung aber ging hin auf zunehmende Professionalisierung, da dieses alte System oft versagte und nicht mehr den notwendigen Brandschutz f\u00fcr die Ortschaft gew\u00e4hrleistete. So empfahl das Oberamt Bretten im Sommer 1901: &#8222;F\u00fcr die gro\u00dfe Gemeinde mit ihrem t\u00fcchtigen B\u00fcrgerstande w\u00fcrde sich die Gr\u00fcndung einer Freiwilligen Feuerwehr empfehlen. Die Kosten hierf\u00fcr sind unerschwinglich nicht und wird wohl auch auf Beitr\u00e4gen der Feuerversicherungsgesellschaften und der Landesfeuerunterst\u00fctzungskasse gerechnet werden k\u00f6nnen.&#8220; Am 1. September 1901 trugen 22 B\u00fcrger unserer Gemeinde dieser Aufforderung Rechnung und gr\u00fcndeten ein Feuerwehrkorps.<\/p>\n<hr size=\"1\" \/>\n<h4><strong>Feuerl\u00f6schwesen zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert<\/strong><\/h4>\n<p>\u00dcber das Feuerl\u00f6schwesen zu Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts finden sich auch in den Gemeindeakten von Gondelsheim einige Vermerke. So erhielt jeder neu aufgenommene B\u00fcrger einen ledernen Feuereimer, damit dieser dann sofort beim Ausbruch eines Brandes zum Brandplatz eilen und bei den L\u00f6scharbeiten helfen konnte.<br \/>\n1776 hei\u00dft es im Protokoll: <em>&#8222;Solle bei Feuer jeder mit seinem Feuereimer am Rathaus sein, um weitere Befehle abzuwarten, bei Strafe zwei Pfund Heller.&#8220;<\/em><br \/>\nIm Protokollauszug vom Jahre 1783 steht: <em>&#8222;Wurde die dahier eingef\u00fchrte Feuerordnung der Gemeinde vorgelesen und derselben dabei er\u00f6ffnet, dass derjenige, welcher bei entstehender Feuersbrunst sich nachl\u00e4ssig bezeugen wird, in 3 Gulden 15 Kreuzer herrschaftlicher Strafe ohnnachl\u00e4ssig verfallen seyn solle.&#8220;<\/em> Es wurden zu dieser Zeit vier &#8222;Feuerrotten&#8220; (heute L\u00f6schzug) gebildet.<br \/>\nIm Jahre 1774 beschloss man: <em>&#8222;F\u00fcr die nach der neuen Feuerordnung bestimmten vier Rottmeister sollen vier F\u00e4hnlein gemacht werden, damit man sie bei au\u00dferhalb des Dorfes entstehenden Feuersbr\u00fcnsten als die erkennt, die ihnen unterstellte Leute zu kommandieren haben.&#8220;<\/em><br \/>\n1789 wurde im Protokoll festgehalten: <em>&#8222;Wird festgesetzt, dass bei au\u00dferhalb anstehenden Feuersbr\u00fcnsten dem auf die Brandst\u00e4tte zu eilenden Feuerreuter f\u00fcr seine Bem\u00fchung eine Gemeinsfron abgerechnet werden sollte.&#8220;<\/em><br \/>\nIm Jahre 1825 wurde angeordnet: <em>&#8222;Bei ausw\u00e4rtigen Br\u00e4nden sollen die abgeordneten Rotten nicht mehr mit Feuereimern, sondern mit Wasserbutten, von denen 10 St\u00fcck bereits vorhanden sind, versehen werden. Der zuerst am Rathaus eintreffende viersp\u00e4nnige Wagen erh\u00e4lt 2 Gulden; der zweite, der nur Pferde stellt, 1 Gulden 30 Kreuzer. Die Buttentr\u00e4ger erhalten die Bezahlung durch den Obmann.&#8220;<\/em><br \/>\nNach diesen Eintragungen ist aus den Gemeindeakten bis zum Jahre 1901, in welchem laut dem ersten Schriftwechsel die Gondelsheimer Feuerwehr entstanden ist, nichts mehr zu entnehmen.<\/p>\n<hr size=\"1\" \/>\n<h4><strong>Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Gondelsheim von 1901 bis heute <\/strong><\/h4>\n<table border=\"0\" bgcolor=\"#eeeeee\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"74\">1901 &#8211; 1910<\/td>\n<td width=\"200\">Karl M\u00f6\u00dfner<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1910 &#8211; 1920<\/td>\n<td>Philipp Menzemer<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1920 &#8211; 1921<\/td>\n<td>Philipp Steiger<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1921 &#8211; 1930<\/td>\n<td>Friedrich Vielhauer<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1930 &#8211; 1936<\/td>\n<td>Wilhelm Lotsch<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1936 &#8211; 1957<\/td>\n<td>Hans Knei\u00dfler<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1957 &#8211; 1977<\/td>\n<td>Andreas Heck<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1977 &#8211; 1992<\/td>\n<td>Rudi Fessler<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1992 &#8211; 2002<\/td>\n<td>Manfred Maisenhelder<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2002 &#8211; 2022<\/td>\n<td>Wolfgang Heck<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>seit 2022<\/td>\n<td>Timm Eisenhut<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<hr size=\"1\" \/>\n<h4 align=\"center\"><strong>Gr\u00fcndungsschrift<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/gruendungsschrift.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Gr\u00fcndungsschrift\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/gruendungsschrift_klein.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<hr size=\"1\" \/>\n<h4><strong>Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Gondelsheim<\/strong><\/h4>\n<p>Auf eine vom B\u00fcrgermeister Karl Steinbach, M\u00fchlenmeister Karl M\u00f6\u00dfner, Ratschreiber Philipp Menzemer und Sattlermeister Karl Walz erlassene Einladung an die hiesigen Einwohner hin, trafen sich am 1. September 1901 zweiundzwanzig solidarit\u00e4tsbewusste M\u00e4nner im damaligen Gasthaus &#8222;Zum Adler&#8220;, um in einer Versammlung die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim zu gr\u00fcnden. Noch am selben Abend wurde eine Satzung aufgestellt, verlesen und von den Gr\u00fcndern unterzeichnet.<br \/>\nGetreu nach dem heutigen Motto &#8222;bergen, l\u00f6schen, retten und sch\u00fctzen&#8220; waren die Gr\u00fcndungsmitglieder der \u00dcberzeugung, dass es die Pflicht eines jeden redlichen B\u00fcrgers sei, bei eintretender Gefahr allen Einwohnern von Gondelsheim Hilfe zu leisten. Ihre Aufgabe bestehe darin, mit allen Kr\u00e4ften und nach bestem Gewissen bei ausgebrochenen Br\u00e4nden, Hochwassersch\u00e4den und in Gefahr stehendem Eigentum Hilfe zu leisten. Bereits am 1. Oktober 1901 wurde eine zweite Versammlung einberufen, um vorab die Kommandantur zusammenzustellen. Am 26. Oktober wurde dann das Kommando gew\u00e4hlt. Zum 1. Wehrf\u00fchrer wurde M\u00fchlenmeister Karl M\u00f6\u00dfner berufen. Die F\u00fchrungsmannschaft wurde erg\u00e4nzt durch den Hauptmann Karl Steinbach und den Adjudanten Karl Walz. Als Obm\u00e4nner der Spritzen, Steigger\u00e4tschaften usw. wurden Philipp M\u00f6\u00dfner, Christian Friedrich Heck, Jakob Fessler und Philipp Heck ernannt. Kassier wurde Jakob Lansche, und als Schriftf\u00fchrer wurde Philipp Menzemer gew\u00e4hlt. Die Schulung der L\u00f6schmannschaft wurde mit gro\u00dfem Eifer begonnen, wobei die Fachkenntnisse von Kaminfegermeister Hettinger aus Bruchsal der Gondelsheimer Wehr vermittelt wurden. Mit gro\u00dfer Disziplin, wie es in der damaligen Zeit \u00fcblich war, wurden die \u00dcbungen abgehalten. Hier ist noch festzuhalten, dass mit der Gondelsheimer Feuerwehr 1901 auch eine Feuerwehrkapelle mitgegr\u00fcndet wurde, deren Mitglieder vom aktiven Dienst und der Beitragszahlung befreit waren.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie01.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Gr\u00fcndungsbild 1901\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie01_klein.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 22. Juni 1905 erhielt die Wehr mit der Durchf\u00fchrung des Kreisfeuerwehrtags eine anerkennende Aufgabe. Die junge Gondelsheimer Mannschaft f\u00fchrte diese Aufgabe zu aller Zufriedenheit aus. Im Jahre 1907 wurde die gesamte F\u00fchrungsmannschaft der Wehr unver\u00e4ndert wiedergew\u00e4hlt. Nur zwei Jahre sp\u00e4ter wurden die F\u00fchrungskr\u00e4fte durch einen Streit zwischen den wegweisenden M\u00e4nnern gesplittet, und es entstanden zwei feindliche Lager. Erst als der bisherige Schriftf\u00fchrer Philipp Menzemer das Kommandantenamt \u00fcbernahm, kehrte wieder Ruhe bei der Wehr und im Dorf ein. Aufgrund dieses Disputs wurde das 10-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um mit 2-j\u00e4hriger Versp\u00e4tung erst im Jahre 1913 gefeiert.<br \/>\nIm 1. Weltkrieg, der 1914 ausbrach, wurden viele aktive Wehrm\u00e4nner zu den Waffen gerufen. Der L\u00f6schdienst wurde w\u00e4hrend dieser Zeit von den \u00e4lteren Feuerwehrkameraden \u00fcbernommen. Nach Ende des Krieges 1918 trat der Wehrf\u00fchrer Menzemer von seinem Amt zur\u00fcck. An dessen Stelle wurde Philipp Steiger sen. gew\u00e4hlt, welcher bereits am 5. Mai 1921 sein Amt als Kommandant an Friedrich Vielhauer abtrat, der zu dieser Zeit Gastwirt und Inhaber des Gasthauses &#8222;Zum Adler&#8220; war. Unter Vielhauers \u00c4ra wurde zwischen dem 18. und 20. Juni 1927 das 25-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um begangen. Mit einem Festbankett im Gasthaus &#8222;Zum Adler&#8220; wurde das Jubil\u00e4um am 18. Juni er\u00f6ffnet. Dort fand sich u.a. auch der damalige Landrat Dr. Pfister ein. Die Festrede zu diesem Jubil\u00e4um hielt Adjudant Menzemer. Bei seiner Rede wurde nichts besch\u00f6nigt oder verschwiegen, so erw\u00e4hnte er auch, dass die Feuerwehr fr\u00fcher in Gefahr war, sich durch die Streitigkeiten zwischen Karl M\u00f6\u00dfner und Karl Steinbach aufzul\u00f6sen. Am 19. Juni, welcher auf einen Sonntag fiel, fand eine Hauptprobe bei Regenwetter statt, wie das Schriftf\u00fchrerbuch notiert. Am letzten Jubil\u00e4umstag, am 20. Juni, war vom fr\u00fchen Nachmittag bis sp\u00e4t in die Nacht Volksbelustigung und Unterhaltung angesagt. Noch im Festjahr trennte sich die Feuerwehrkapelle von der Wehr und gr\u00fcndete den heutigen Musikverein &#8222;Harmonie&#8220; Gondelsheim.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie02.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Jubil\u00e4umsbild 1927\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie02_klein.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Drei Jahre sp\u00e4ter, im Jahr 1930, verstarb v\u00f6llig unerwartet am 7. April Kommandant Vielhauer. Sein Nachfolger wurde B\u00fcrgermeister Wilhelm Lotsch. Auf Anordnung h\u00f6herer Stelle wurde am 3. Januar 1937 das alte Kommando abgel\u00f6st und in j\u00fcngere H\u00e4nde gelegt. Neuer Chef an der Spitze der Wehr wurde f\u00fcr fast 20 Jahre Hans Knei\u00dfler.<br \/>\nSt\u00e4rker noch als bislang wurde w\u00e4hrend des Dritten Reiches eine fast milit\u00e4rische Ordnung innerhalb der Feuerwehr praktiziert, und ebenso hat man eindeutig nationalsozialistisches Gedankengut in die Wehr hineingetragen. Der 2. Weltkrieg brachte auch f\u00fcr die Gondelsheimer Wehr unz\u00e4hliges Leid. Viele Gefallene waren zu beklagen. Machtlos stand die Wehr vor den gewaltigen Feuerorkanen in umliegenden St\u00e4dten und Gemeinden. Zu diesen Eins\u00e4tzen wurden auch Gondelsheimer Frauen hinzugezogen. Als wichtigstes Ereignis w\u00e4hrend dieser Zeit darf die Anschaffung der Motorspritze f\u00fcr einen Betrag von 2.967 Reichsmark erw\u00e4hnt werden, die von der Wehr am 31. August 1941 in Besitz genommen wurde.<br \/>\nIm November 1941 wurde die Gondelsheimer Wehr in die Kreisbereitschaft eingeteilt. Der Wehrf\u00fchrer oder sein Stellvertreter hatten bei jedem Fliegeralarm bei der \u00f6rtlichen Luftschutzleitung anwesend zu sein, da in solchen F\u00e4llen alle Wehren mit Motorspritzen acht Mann und einen F\u00fchrer zum Einsatz zu stellen hatten. Der Einsatz wurde vom Kreisf\u00fchrer der Freiwilligen Feuerwehr f\u00fcr den Kreis Bruchsal geleitet, und der Einsatzbefehl lautete:<\/p>\n<p><center><em>&#8222;Mit Motorspritze und zwei Gruppen sofort in Marsch setzen. Sammelpunkt &#8230;.. H\u00f6he&#8220; <\/em><\/center><\/p>\n<p>Abfahrtszeit und Gruppenst\u00e4rke waren unverz\u00fcglich telefonisch nach Bruchsal zu melden. Je nach Einflugschneise der Flieger und der Situation in den angegriffenen St\u00e4dten wurden Sammelpl\u00e4tze ge\u00e4ndert und neu bestimmt.<br \/>\nAm 22. Mai 1941 fand eine ordentliche Generalversammlung der Wehr statt, bei welcher trotz des anhaltenden 2. Weltkrieges 42 Wehrm\u00e4nner und Hilfskr\u00e4fte anwesend waren. Zweckm\u00e4\u00dfigerweise wurde die Generalversammlung in Verbindung mit der Fr\u00fchjahreshaupt\u00fcbung durchgef\u00fchrt. Schon vier Monate sp\u00e4ter wurde die Wehr beim Gro\u00dfeinsatz in Mannheim eingesetzt.<br \/>\nIm Jahre 1943 wurde durch den Gondelsheimer B\u00fcrgermeister eine Notdienstverpflichtung eingef\u00fchrt. Diese bereitete doch im Einzelnen einige Schwierigkeiten. Im Mai wurden die Angeh\u00f6rigen der Freiwilligen Feuerwehr dann unter die SS- und Polizeigerichtsbarkeit gestellt.<br \/>\nLaut Schriftf\u00fchrerbuch war das Jahr 1944 reich an Eins\u00e4tzen. Die Wehr hatte zu dieser Zeit eine durchschnittliche St\u00e4rke von 27 Mann und 22 Helferinnen. Im November 1944 wurde auf der Strecke Gondelsheim-Helmsheim ein Munitionszug durch Jagdbomber mit Bordwaffen heftig angegriffen. Bei diesem Angriff gerieten die vorderen fr\u00fcheren Stallgeb\u00e4ude des Gr\u00e4flich- Douglas&#8217;schen Schlosses in Brand. Der Munitionszug konnte durch den besonderen Einsatz des Wehrf\u00fchrers und der Gondelsheimer Wehr zum gr\u00f6\u00dften Teil gerettet werden. Weitere Gro\u00dfeins\u00e4tze in Mannheim, Karlsruhe, Oberhausen, Wagh\u00e4usel, B\u00fcchenau und Untergrombach waren zu verzeichnen.<br \/>\nMehr und mehr zeichnete sich im Jahre 1945 die milit\u00e4rische Niederlage Deutschlands ab. Von den fr\u00fchen Morgenstunden bis zum Einbruch der D\u00e4mmerung waren die meist amerikanischen Jagdflugzeuge am Himmel. An Eins\u00e4tzen wurden in dieser Endphase festgehalten:<br \/>\n\u2022\u00a0 Scheunenbrand im Februar 1945 in Helmsheim<br \/>\n\u2022\u00a0 Waldbrand beim Erdbeerhof durch Flugzeugabsturz<br \/>\n\u2022\u00a0 am 23. Februar Gro\u00dfeinsatz in Pforzheim sowie am 1. M\u00e4rz Gro\u00dfeinsatz in Bruchsal.<br \/>\nDie beiden letztgenannten Ereignisse waren schwere Luftangriffe mit insgesamt vielen tausend Toten.<br \/>\nNach dem 2. Weltkrieg wurde die heimische Wehr durch den Kommandanten Hans Knei\u00dfler wieder aufgebaut. Die erste Ausschusssitzung der Feuerwehr nach dem Krieg, fand am 6. April 1948 in der Wohnung des Kommandanten statt. Nur vier Tage sp\u00e4ter wurde die 42. Jahreshauptversammlung abgehalten. Bei dieser Versammlung wurde der Jahresbeitrag f\u00fcr aktive und passive Mitglieder auf 2 Mark festgesetzt. Nachzulesen ist, dass die Gemeindekasse wenige Tage vor der W\u00e4hrungsreform der Wehr 5.000 Reichsmark \u00fcberwiesen hat, die der Freiwilligen Feuerwehr trotz der Umordnung der Vereinskasse ein bescheidener, aber wertvoller Grundstock war.<br \/>\nAm 30. April 1949 wurden an die aktive Mannschaft Hemden f\u00fcr 8,50 Mark, Unterhosen f\u00fcr 4,70 Mark und Socken f\u00fcr 2,80 Mark, ebenso Trainingsanz\u00fcge verteilt. Kurz darauf wurden der Wehr im Berichtsjahr 1949 f\u00fcnfunddrei\u00dfig neue Uniformen geliefert. Bei der \u00dcbernahme musste jeder Feuerwehrmann 20 Mark f\u00fcr seine Uniform beisteuern, w\u00e4hrend die Gemeinde 60 Mark pro Uniform zu Lasten ihrer Gemeindekasse \u00fcbernahm. Mit der Zahlung der 20 Mark wurde jedoch nur die Hose Eigentum des Besitzers, der Rock hingegen blieb im Eigentum der Wehr. Im M\u00e4rz 1950 wurde Jakob Schwarz in Anbetracht seiner besonderen Verdienste um die Wehr zum Ehrenmitglied ernannt. Zu dieser Zeit z\u00e4hlte die Freiwillige Feuerwehr schon wieder 82 aktive, 9 passive Mitglieder, sowie 21 Alterskameraden und Ehrenmitglieder.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie03.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Jubil\u00e4umsbild 1951\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie03_klein.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei der 46. Jahreshauptversammlung am 1. Februar 1956 &#8211; zuvor hatten die letzten drei Jahre keine Hauptversammlungen stattgefunden &#8211; trat Wehrf\u00fchrer Knei\u00dfler von seinem Amt als 1. Kommandant zur\u00fcck und wurde aufgrund seiner langj\u00e4hrigen Verdienste zum Ehrenkommandanten ernannt. An seine Stelle trat nun der langj\u00e4hrige Schriftf\u00fchrer Andreas Heck, der im Jahre 1961 zum B\u00fcrgermeister der Gemeinde Gondelsheim gew\u00e4hlt wurde. Somit war, wie schon in fr\u00fcherer Zeit, wieder ein B\u00fcrgermeister gleichzeitig Kommandant der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr.<br \/>\nIn die Amtszeit von B\u00fcrgermeister Heck fiel der Bau des l\u00e4ngst notwendig gewordenen Feuerwehrger\u00e4tehauses, welches nach 17-monatiger Bauzeit, am 24. Februar 1964 seiner Bestimmung \u00fcbergeben wurde. Die ersten Ausgrabungen zum Bau des neuen Feuerwehrhauses hatten am 13. September 1962 begonnen. Das Richtfest war im Gasthaus &#8222;Adler&#8220; am 16. November 1962 abgehalten worden. Als Richtschmaus bekam jeder ein paar Bratw\u00fcrste, dazu Wein oder Bier. Der Verzehrgutschein hatte einen Wert von 5 Mark. In die \u00c4ra Heck fiel Ende November 1964 ebenfalls die Anschaffung einer neuen Motorspritze und die Beschaffung eines L\u00f6schfahrzeugs (LF 8).<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie04.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"L\u00f6schfahrzeug LF 8\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie04_klein.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Jahre 1970 erwarb die Gondelsheimer Feuerwehr ein Tankl\u00f6schfahrzeug (TLF 16), ausgestattet mit Funkausr\u00fcstung und Atemschutz, sowie mit einer Schlammpumpe, was den neuesten technischen Anforderungen gerecht wurde. Das TLF 16 wurde am 22. Dezember 1970 bei der Firma Metz abgeholt. Durch intensive Fortbildungen, regelm\u00e4\u00dfig durchgef\u00fchrte praxisnahe \u00dcbungen und die gute Ausstattung hat die Wehr unter Kommandant Andreas Heck einen hohen Leistungsstandart erreicht.<br \/>\n1971 wurde Gondelsheim durch seine zentrale Lage zur St\u00fctzpunktwehr berufen und war somit auch zust\u00e4ndig f\u00fcr die Gemeinden Neibsheim, Helmsheim und Obergrombach.<br \/>\nAm 24. April 1974 informierte Kommandant Andreas Heck die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim, dass man k\u00fcnftig nicht mehr zum Unterkreis Bruchsal, sondern ab 1. Januar 1975 zum Unterkreis Bretten geh\u00f6re. Damit schied man ab diesem Zeitpunkt auch aus der \u00dcberlandhilfe aus.<br \/>\nAm 13. Juni 1976, kurz vor dem 75-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um, ereignete sich eine lustige, kleine Anekdote bei der Gondelsheimer Wehr. So wollten doch an diesem Tag f\u00fcnf Feuerwehrm\u00e4nner das Feuerwehrfest Kirrlach besuchen. Dort kamen sie jedoch nie an, da nach dreimaligem Plattfu\u00df das Feuerwehrfest kurzerhand nach Helmsheim ins &#8222;Laderndl&#8220; verlegt wurde.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie05.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Jubil\u00e4umsbild 1976\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie05_klein.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zwei Wochen sp\u00e4ter, zwischen dem 26. und 28. Juni 1976, wurde unter Andreas Heck das 75-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der Freiwilligen Feuerwehr in glanzvollem Rahmen gefeiert. Am 20. Juni fand zum Auftakt der Festtage ein \u00f6kumenischer Gottesdienst statt. Der Wahlspruch der Festpredigt lautete:<\/p>\n<p><center><em>&#8222;Gott zur Ehr, dem N\u00e4chsten zur Wehr!&#8220; <\/em><\/center><center><\/center><center><\/center><center><\/center><\/p>\n<p>Die eigentlichen Jubil\u00e4umstage wurden am 26. Juni 1976 mit einem gro\u00dfen Festbankett er\u00f6ffnet. Am 27. Juni fand dann nach dem Gottesdienst am Geb\u00e4ude des evangelischen Kindergartens unter Mitwirkung des DRK und der motorisierten Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Bretten eine Schau\u00fcbung statt. Den Nachmittag leitete der Musikverein &#8222;Harmonie&#8220; mit einem Platzkonzert ein. Die Abendstunden lie\u00df man mit einem Bunten Abend mit gro\u00dfer Tombola unter Mitwirkung Gondelsheimer K\u00fcnstler ausklingen. Dieser Abend, welcher mit dem Lied &#8222;So ein Tag, so wundersch\u00f6n wie heute&#8220; endete, stellte man sp\u00e4ter unter das Motto:<\/p>\n<p><center><em>&#8222;Frisch, fr\u00f6hlich, frei und keck, alles nur durch Andreas Heck.&#8220; <\/em><\/center><center><\/center><center><\/center><center><\/center><\/p>\n<p>Zum Festausklang am Montag, den 28. Juni, fand ein Schwartenmagenessen f\u00fcr alle Einwohner, sowie ein Kinderfest am Nachmittag statt.<br \/>\nNach 20-j\u00e4hriger Amtszeit gab Andreas Heck das Amt als Feuerwehrkommandant am 13. Februar 1977 an den K\u00fcfermeister Rudi Fessler weiter. Der scheidende Kommandant Heck wurde zum Ehrenkommandanten ernannt. Unter der Kommandantur Fessler entwickelte sich die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim entsprechend den Bed\u00fcrfnissen weiter. Auch wurden die Ausbildungen der Feuerwehrkameraden auf den neuesten Stand gebracht. Mit 52 Aktiven und 10 M\u00e4nnern der Alters- und Ehrenmannschaft hatte die Gondelsheimer Feuerwehr zu diesem Zeitpunkt gro\u00dfen Zulauf, so dass ihr Fortbestand gesichert war.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie06.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Teilnehmer des ersten Leistungsabzeichens\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie06_klein.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Jahre 1979 erwarb die Gondelsheimer Wehr erstmals mit ihren j\u00fcngsten Feuerwehrmitgliedern das Bronze Leistungsabzeichen. Am 30. Mai 1980 legten die jungen Feuerwehrm\u00e4nner das Silberne Leistungsabzeichen ab. Im Zusammenhang mit dem damaligen Kommandanten Rudi Fessler ist noch zu erw\u00e4hnen, dass w\u00e4hrend seiner Zeit auch die Entwicklung der partnerschaftlichen Beziehung zu Drou\u00e9 und zur Wehr von Gondelsheim in der Eiffel begann.<br \/>\nDas 80-j\u00e4hrige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Gondelsheim wurde in etwas kleinerem Rahmen vom 22. bis 23. August 1981 gefeiert. Nachdem die zahlreichen Vorarbeiten abgeschlossen waren, wurde das Jubil\u00e4um am Samstagabend mit einem Festbankett bzw. Ehrungen, sowie einem gem\u00fctlichen Beisammensein begonnen. Der Festsonntag begann mit einem Fr\u00fchschoppen. Anschlie\u00dfend fand eine Schau\u00fcbung mit simuliertem Verkehrsunfall statt, wobei auch die Wehr aus Bretten mit einem Bergungsfahrzeug, sowie das Deutsche Rote Kreuz im Einsatz waren. Am Nachmittag fand unter Mitwirkung des Fanfarenzugs Neibsheim, der ganzen Einwohnerschaft und verschiedener Nachbarwehren ein munteres Festtreiben statt, das erst in den sp\u00e4ten Nachtstunden beendet wurde.<br \/>\nAm 19. September 1981 nahmen die j\u00fcngsten Feuerwehrkameraden zusammen mit Kommandant Fessler an den Leistungsk\u00e4mpfen in Malsch teil. Sie konnten mit zwei Gondelsheimer Gruppen das Leistungsabzeichen in Gold und mit einer Gruppe das Leistungsabzeichen in Silber erringen.<br \/>\n1983 wurde ein Funkger\u00e4t f\u00fcr das Feuerwehrfahrzeug LF 8, sowie eine elektrische Motortauchpumpe beschafft. Auch wurde das Feuerwehrhaus renoviert. Nach 9-monatiger Bauzeit wurde unter der Leitung von Kommandant Fessler der Erweiterungsbau des Feuerwehrger\u00e4tehauses fertig gestellt. Die Kosten daf\u00fcr beliefen sich auf stolze 415.000 DM, wovon 118.000 DM durch einen Landeszuschuss gedeckt wurden.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie07.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Einweihungsfeier des Ger\u00e4tehausanbaus\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie07_klein.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Weiter konnte im Jahr 1986 das alte Ger\u00e4tehaus mit einem Unkostenbeitrag von 75.000 DM saniert werden. 1988 wurde dann ein neues L\u00f6schfahrzeug (LF 8) in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr gestellt.<br \/>\n90 Jahre Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim: dieses Fest war am 24. und 25. August 1991 ein H\u00f6hepunkt jenen Jahres. Zum Auftakt erfolgte die offizielle \u00dcbergabe des Ger\u00e4tehausanbaus. Eine historische \u00dcbung und eine Unterkreis\u00fcbung rundeten das Feuerwehrfest ab.<br \/>\nBei der Wahl des Kommandanten am 18. Februar 1992 stellte sich Rudi Fessler aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nach 15-j\u00e4hriger Kommandantenschaft nicht mehr zur Wahl. Am selben Abend wurde er auf Antrag des Feuerwehrausschusses zum Ehrenkommandanten ernannt, sowie zum Hauptbrandmeister bef\u00f6rdert. Neuer Kommandant wurde Manfred Maisenhelder, welcher bereits seit 10 Jahren das Amt des Stellvertretenden Kommandanten bekleidete.<br \/>\n1995 wurden die K\u00fcche und der Mannschaftsraum im Feuerwehrhaus renoviert. Im Jahr 1996 konnte ein Mannschaftstransportwagen (MTW) gekauft werden, welcher von zwei Feuerwehrkameraden instand gesetzt wurde. Am 12. Dezember 1998 wurde dem Ehrenkommandanten Fessler die Ehrenmedaille des nationalen Feuerwehrverbandes von Frankreich f\u00fcr seine Verdienste innerhalb der Feuerwehr um die deutsch-franz\u00f6sische Gemeindepartnerschaft Gondelsheim-Drou\u00e9 verliehen.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie08.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Verleihung der Ehrenmedaille an Rudi Fessler\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie08_klein.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im September 2000 wurde die Beschaffung eines neuen L\u00f6schfahrzeugs (LF 16\/12), welches mit 2.000 Liter Wasser ausgestattet ist, von der Gemeinde Gondelsheim auf Grundlage eines 1999 verabschiedeten Konzepts f\u00fcr die Jahre 2000 bis 2010 \u00f6ffentlich ausgeschrieben. Anfang Dezember 2000 fand die Submission statt, bei der das Angebot der Firma Iveco angenommen wurde.<br \/>\n100-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um im Jahre 2001: Das Jahr 2001 stand voll im Zeichen des 100-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums unserer Wehr. Auftakt f\u00fcr das Festjahr war die 81. Jahreshauptversammlung am 12. Mai, gekoppelt mit einem Ehrenabend in der festlich geschm\u00fcckten TV-Halle und anschlie\u00dfendem gro\u00dfen Zapfenstreich im Schlosspark. Kommandant Manfred Maisenhelder begr\u00fc\u00dfte zahlreiche B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, Abgeordnete aus Bund und Land, B\u00fcrgermeister Markus Rupp, die Gemeinder\u00e4te, sowie viele Vorst\u00e4nde der Gondelsheimer Vereine. Auf Seiten der Feuerwehren konnte Maisenhelder den Kreisbrandmeister Thomas Hauck, den Verbandsvorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes und die Kommandanten aus den Unterkreisen Bretten und Bruchsal willkommen hei\u00dfen. Nach dem Jahresbericht des Kommandanten, einem R\u00fcckblick auf die letzten 100 Jahre durch unseren B\u00fcrgermeister Markus Rupp und den Ehrungen durch Kreisbrandmeister Thomas Hauck kam es zum Abschluss des Festaktes, dem gro\u00dfen Zapfenstreich. Von der Festhalle machte sich ein Tross von Feuerwehrleuten und Ehreng\u00e4sten in Dreierreihen in Richtung Schloss auf. Mehrere hundert interessierte G\u00e4ste wohnten dem Spektakel bei. Nach der Kranzniederlegung an der evangelischen Kirche wurde es Totenstille, als die gesamte Gondelsheimer Wehr, verst\u00e4rkt von Kameraden aus Diedelsheim, Neibsheim, dem Spielmannszug Reillingen sowie dem Musikverein Harmonie Gondelsheim, unter der Leitung des Kommandierenden Claus Steinbach in der mit dem Gemeindewappen beleuchteten und festlich geschm\u00fcckten Kulisse des Schlossparks den gro\u00dfen Zapfenstreich zelebrierte.\u00a0 Beim Ausmarsch wurden die Floriansj\u00fcnger von tosendem Beifall begleitet. Der bis heute unvergessene Zapfenstreich wurde sogar auf Video festgehalten.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/zapfenstreich.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Gro\u00dfer Zapfenstreich\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/zapfenstreich_klein.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der zweite Teil des Jubil\u00e4umsjahres fand vom 09. bis 11. Juni in der Saalbachhalle statt. Er\u00f6ffnet wurde das Festwochenende mit einem Bunten Abend, bei dem sich auch einige Vereine mit Programmpunkten beteiligten. Der Fest-Sonntag begann um 10:30 Uhr mit einem \u00f6kumenischen Festgottesdienst. Am Nachmittag stand ein Festumzug auf dem Programm. Trotz des m\u00e4\u00dfigen Wetters hatte sich die festlich geschm\u00fcckte Zugstrecke mit einer gro\u00dfen Anzahl Besuchern gef\u00fcllt, um das Aufgebot an Feuerwehrleuten, Spielmannnsz\u00fcgen und historischen Fahrzeugen aus den Unterkreisen zu bestaunen. Auch am Montag beim Handwerkeressen war die Halle prall gef\u00fcllt, zumal sich am Nachmittag noch ca. 400 Alterskameraden des Landkreises Karlsruhe in der Saalbachhalle einfanden. Das Jugendorchester des Musikvereins Harmonie Gondelsheim hielt die Besucher mit ihren Musikdarbietungen bei guter Laune. Kr\u00f6nender Abschluss des Festwochenendes war am Montag Abend die Showband &#8222;Sepp und die Steigerw\u00e4lder Knutschb\u00e4ren&#8220;. Bei freiem Eintritt drohte die Halle nicht nur vor Menschenmassen, sondern auch \u00fcberwiegend durch das gigantische B\u00fchnenprogramm der Knutschb\u00e4ren, zu platzen. Gefeiert wurde bis in die Morgenstunden. Begleitet wurde die Feuerwehr Gondelsheim das gesamte Festwochenende von den beiden Partnerschaftsgemeinden aus Gondelsheim\/Eiffel und den franz\u00f6sischen Kameraden aus Drou\u00e9.<br \/>\n\u00dcbergabe des neuen L\u00f6schfahrzeugs LF 16\/12: Die symbolische Schl\u00fcssel\u00fcbergabe des neuen L\u00f6schfahrzeugs LF 16\/12, das Ende des Jahres 2001 geliefert wurde, fand am 30. Januar 2002 statt. B\u00fcrgermeister Markus Rupp \u00fcbergab das Fahrzeug an Kommandant Maisenhelder, und somit seiner Bestimmung.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/uebergabe_lf16.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Schl\u00fcssel\u00fcbergabe des neuen L\u00f6schfahrzeugs LF 16\/12\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/uebergabe_lf16_klein.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Durch Pfarrer Hans-Thomas Klebon erhielt das neue Fahrzeug in einer feierlichen Rede seinen Segen. Das LF 16\/12 ersetzte nun das alte, im Jahre 1971 in Dienst gestellte, Tankl\u00f6schfahrzeug TLF 16\/25. Seit diesem Zeitpunkt kann die technische Hilfeleistung und Rettung mit hydraulischem Rettungsger\u00e4t durch die Feuerwehr Gondelsheim, ohne Unterst\u00fctzung durch andere Wehren, durchgef\u00fchrt werden.<br \/>\nEinen Generationenwechsel gab es bei der 82. Jahreshauptversammlung am 02. M\u00e4rz 2002. Bei seiner letzten Jahreshauptversammlung als Kommandant lie\u00df Manfred Maisenhelder seine Amtszeit nochmals Revue passieren. H\u00f6hepunkte der Amtszeit waren das 100-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um und das neue L\u00f6schfahrzeug. Maisenhelder und sein Stellvertreter Bertold Walz stellten ihr Amt aus privaten Gr\u00fcnden zur Verf\u00fcgung. B\u00fcrgermeister Rupp bezeichnete dies als gro\u00dfe Z\u00e4sur und dankte den beiden Kameraden f\u00fcr ihre Arbeit zum Wohle der Gemeinde. Von den Wahlberechtigten Floriansj\u00fcngern wurden bei den Neuwahlen an diesem Abend Wolfgang Heck als Kommandant, Tobias Eisenhut als 1. stellv. Kommandant und G\u00fcnter Widmann als 2. stellv. Kommandant gew\u00e4hlt. Bei seiner Antrittsrede bedankte sich der neue Kommandant Wolfgang Heck, auch im Namen seiner Stellvertreter, f\u00fcr das ihnen entgegengebrachte Vertrauen.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie12.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Kommandowechsel im Jahre 2002\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/historie12_klein.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 21. Mai 2004 gab es anl\u00e4sslich des 25-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Partnerschaft zwischen Drou\u00e9 und Gondelsheim einen Festakt in der Saalbachhalle. An diesem Abend w\u00fcrdigte Kommandant Wolfgang Heck die Verdienste der beiden Wehren. Der anwesende Kreisbrandmeister Thomas Hauck durfte als Vertreter des deutschen Feuerwehrverbandes dem anwesenden und v\u00f6llig \u00fcberraschten Kommandanten aus Drou\u00e9, Michel Beaugendre, die Medaille des deutschen Feuerwehrverbandes f\u00fcr internationale Zusammenarbeit\u00a0 f\u00fcr seine Verdienste um die Partnerschaft \u00fcberreichen. Rene Guenet, Kommandant a.D. und langj\u00e4hriger Freund des Ehrenkommandanten Rudi Fessler, wurde die Ehrenuhrkunde der Gemeinde Gondelsheim verliehen.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/25-jahre-partnerschaft.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Ehrungen f\u00fcr Partnerschaftsverdienste\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-gondelsheim.de\/Pix\/historie\/25-jahre-partnerschaft_klein.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gr\u00fcndung der Jugendfeuerwehr: Die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim gr\u00fcndete am 27. Juni 2007 als letzte von 98 Wehren im Landkreis Karlsruhe eine Jugendabteilung. Bei einem Informationsabend begr\u00fc\u00dfte Kommandant Wolfgang Heck zahlreiche interessierte Jugendliche und deren Eltern im Feuerwehrhaus. Nach der Begr\u00fc\u00dfung f\u00fchrten die k\u00fcnftigen Jugendwarte Maik Braun und Mike Paschen durch den Abend, wobei sie den Anwesenden einen Einblick in das zu erwartende zeigten. Seitdem sind nun auch Jugendliche in die Feuerwehr Gondelsheim mit integriert.<br \/>\nIm November 2007 erwiesen die Kameraden unserem Ehrenkommandanten Rudi Fessler die letzte Ehre. Viele Feuerwehrangeh\u00f6rige des Landkreises, selbst aus unseren Partnergemeinden Drou\u00e9 und Gondelsheim\/Eiffel waren angereist. Eine Pers\u00f6nlichkeit, die viele Jahre die Entwicklung der Gondelsheimer Wehr beeinflusste, war f\u00fcr immer von uns gegangen. Die Feuerwehr Gondelsheim wird ihm steht&#8217;s ein Andenken bewahren.<\/p>\n<p>Wenn man am Ende dieser geschichtlichen Betrachtung auf die heutige Wehr blickt, muss man bemerken, dass die Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim mittlerweile nicht nur in Sachen Brandbek\u00e4mpfung, sondern auch f\u00fcr die Gondelsheimer Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger eine feste Institution geworden ist. So z\u00e4hlen mittlerweile 40 Feuerwehrm\u00e4nner zu unserer aktiven Mannschaft, 14 Feuerwehrm\u00e4nner zur Alters- und Reservemannschaft und 14 Jugendliche zur Jugendfeuerwehr. Diese Feuerwehrmitglieder sind das Fundament f\u00fcr die Zukunft unserer Wehr. In Verbindung mit der notwendigen Ausstattung gilt es, das Bew\u00e4hrte dem Wandel der Zeit entsprechend weiterzuf\u00fchren und zu erg\u00e4nzen.<br \/>\nMit Dankbarkeit f\u00fcr das Geleistete in der Vergangenheit und einem positiven Blick auf die Zeit, die vor uns liegt, bleiben wir unserer Devise treu:<\/p>\n<p><center><strong><em> &#8222;GOTT ZUR EHR, DEM N\u00c4CHSTEN ZUR WEHR.&#8220; <\/em><\/strong><\/center><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dieser Seite finden Sie viele verschiedene Informationen \u00fcber die Entstehung der Freiwilligen Feuerwehr Gondelsheim. Viel Spa\u00df beim Lesen! 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