Freiwillige Feuerwehr Gondelsheim

Einsatz – Scheunenbrand

Donnerstag, 28. März 2013 – 10:20 Uhr
Vollalarm – Scheunenbrand

Man sah schon bei der Anfahrt ins Feuerwehrhaus, dass es sich hier um keinen Fehlalarm handeln würde …

Brandobjekt war eine Scheune, die sich an weitere Gebäude anschloss. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich die Scheune bereits im Vollbrand.
Der erste Angriffsweg erfolgte über die Jöhlinger Straße durch zwei angrenzende Gärten, die durch Zäune voneinander abgegrenzt waren. Die Zäune mussten zur Querung niedergedrückt werden. Den zweiten Angriffsweg übernahmen unsere Kameraden der FW Diedelsheim über die Bruchsaler Straße und die zwischenliegende Scheune. Es waren drei Trupps unter PA, sowie 6 C- und 2 B-Rohre im Einsatz.

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Zwei Anwohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasintox an den Rettungsdienst übergeben. Auch Kriminalpolizei und Brandermittler kamen nach den Löschmaßnahmen an den Einsatzort, um die Brandursache zu ermitteln.

Einsatzstärke: 27 Mann
Fahrzeuge: GO 44, GO 19, BT 4/44

Einsatz – Rauch aus Gebäude

Montag, 11. März 2013 – 22:11 Uhr
Vollalarm – Rauch aus Gebäude

Hierbei handelte es sich um einen Fehlalarm. Den Feuerschein durch einen brennenden Pelletofen im Gebäude hatte ein Passant fälschlicherweise als Brand wahrgenommen. Von unserer Seite war kein Eingreifen erforderlich.

Einsatzstärke: 9 Mann
Fahrzeuge: GO 44

Einsatz – Personentransport

Dienstag, 05. März 2013 – 21:37 Uhr
Kleinalarm – Personentransport mit der Drehleiter für Rettungsdienst

Bei diesem Einsatz unterstützten wir den Rettungsdienst. Eine erkrankte Person wurde aufgrund ihres Körpergewichts und dem beengten Treppenhaus über die Drehleiter der FW Bretten mit dem Rettungsbrett über den Balkon ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Die Obergrombacher Straße wurde während des Einsatzes beidseitig gesperrt und der Verkehr örtlich umgeleitet.

Einsatzstärke: 13 Mann
Fahrzeuge: GO 44, BT 1/33, BT 1,52

Einsatz – Kaminbrand in der Leitergasse

Samstag, 23. Februar 2013 – 17:37 Uhr
Kaminbrand in der Leitergasse

Bei diesem Einsatz musste die Wehr nicht weiter eingreifen, da der Kamin nach dem Ausbrennen rasch wieder abgekühlt war und so keine weitere Gefahr für einen Brand bestand.

Bericht zur 92. Jahreshauptversammlung

Ein schöner Vertrauensbeweis, den der alte und neue Kommandant Wolfgang Heck und seine beiden ebenfalls seit 10 Jahren im Amt und wieder gewählten Stellvertreter Tobias Eisenhut und Günter Widmann am Samstag, den 10.März, bei unserer 92. Jahreshauptversammlung erfahren haben.

“So viel können wir also nicht falsch gemacht haben”, freute sich Heck und verwies zugleich auf eine seiner Hauptaufgaben in den nächsten 5 Jahren: der Heranführung neuer Führungskräfte. Bürgermeister Markus Rupp fügte seinen Glückwünschen an die neuen alten Kommandanten hinzu, dass man in naher Zukunft über die ausstehende Feuerwehrhaus-Sanierung oder der Möglichkeit eines Neubaus diskutieren muss. Aber auch das wird in gewohnt guter Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltung und Feuerwehr gelingen.

Sehr zufrieden mit der Arbeit des Führungsteams zeigte sich auch der extra aus Neibsheim angereiste Kreisbrandmeister Thomas Hauck, der weiß, dass es heutzutage nicht einfach ist, vor allem junge Menschen für das Feuerwehr-Handwerk zu begeistern. Ein besonderer Dank ging von ihm deshalb auch an den Jugendwart Maik Braun und seine Helfer. Schließlich hat man es geschafft, in den letzten 5 Jahren seit es die Gondelsheimer Jugendfeuerwehr gibt, durchschnittlich 15 Jugendliche an Bord zu haben und mittlerweile 5 davon in die Aktivenmannschaft einzuführen.

Nicht mehr zur Wahl stellten sich der seit 11 Jahren den Posten des Schriftführers begleitende Christian Boos, sowie Carsten Ratzel, der 5 Jahre lang als Kassier der Wehr tätig war. Neu und einstimmig gewählt wurde Marco Horn, der sich seither bereits um die Internetpräsenz der Gondelsheimer Floriansjünger kümmerte und nun auch für den Schriftverkehr verantwortlich ist. Zum neuen Kassenwart wurde Sven Mika ebenfalls einstimmig gewählt.

Die Gruppenführer Claus Steinbach, Maik Braun und Erhard Walz wurden zum Hauptlöschmeister, der 1. stellvertretende Kommandant Tobias Eisenhut zum Oberbrandmeister befördert. Günter Widmann, Maik Braun und Wolfgang Heck wurden durch den Kreisbrandmeister für 25 Jahre Feuerwehrangehörigkeit mit dem silbernen Ehrenzeichen der Feuerwehr ausgezeichnet.

Bericht: Christian Boos

Europaweit gültige Notrufnummer 112

“Die 112 ist eine europaweite einheitliche Notrufnummer, über die in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsdienste erreicht und alarmiert werden können. Der so genannte ‘Euro-Notruf 112′ bietet eine verlässliche Verbindung zu einer Leitstelle und damit schnellstmögliche Hilfe.” Das sagte Innenminister Heribert Rech am Freitag, 28. Januar 2011, in Stuttgart.

Unter dieser Kurzwahlnummer sei jederzeit eine Leitstelle zu erreichen, die je nach Notfall Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst alarmiere. Neben dem Euro-Notruf seien die nationalen Notrufnummer ebenfalls gültig, etwa in Deutschland der Polizei-Notruf 110. “Diese Polizei-Nummer ist den Bürgern seit Jahrzehnten bekannt und fest im Gedächtnis der Bevölkerung verankert. Das wollen wir auch für die europaweit gültige 112 erreichen, damit es in der Europäischen Union noch einfacher wird, überall schnell Hilfe zu bekommen”, betonte Rech.

Einer von der EU veröffentlichten Studie zufolge seien 2009 lediglich ein Viertel aller EU-Bürger über die gebührenfreie, europaweit einheitliche Notrufnummer 112 informiert gewesen. In Deutschland hätten damals zwar 75 Prozent der Befragten die Nummer gekannt. Es sei aber nur 18 Prozent bewusst gewesen, dass die 112 europaweit gelte. Das Verbreitungsgebiet umfasse neben allen EU-Mitgliedstaaten auch die Türkei, Schweiz, Serbien, Island, die Färöer-Inseln, Liechtenstein, Norwegen, Andorra, Monaco und San Marino. Besonders für Reisende sei dieser große Geltungsbereich ein wichtiger Service, der in Extremsituationen auch Leben rette könne. Man müsse nicht die Telefonnummer des jeweiligen Landes kennen, sondern könnte unter der von zuhause bekannten Nummer Hilfe rufen.

Die Notrufe könnten von jedem Telefon, egal ob Festnetz oder Mobilfunknetz, ohne Vorwahl abgesetzt werden. Bei Überlastung der Netze würden Notrufe 112 priorisiert, das heißt, andere Verbindungen eventuell getrennt, um den Notruf absetzen zu können. Außerdem würden Informationen zum Standort und der Name des Telefonhalters automatisch an die Leitstelle übermittelt, um eine schnelle Ortung eines potentiellen Unfallopfers zu erleichtern. Die EU habe den 11. Februar zum Europäischen Tag des Notrufs 112 erklärt, um den Bekanntheitsgrad weiter zu verbessern.

Weitere Informationen zum Aktionstag gibt es unter anderem beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (www.bmwi.de), beim Bundesministerium des Innern (www.bmi.bund.de), bei der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (www.thw.de), bei der Bundesnetzagentur (www.bundesnetzagentur.de) und beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (www.bbk.bund.de).

Pressemitteilung: Baden-Württemberg – Innenministerium

Blaulicht und Martinshorn müssen sein …

Stellen Sie sich vor …
Sie wohnen beim Feuerwehrhaus oder an der Hauptstraße. Nachts um 3 Uhr fährt mit tatü-tata und Riesenkrach die Feuerwehr an ihrem Haus vorbei.

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Sie werden wach! Was denken Sie?

  • Hoffentlich können die Feuerwehrleute noch rechtzeitig helfen oder
  • Die werden doch nicht zu uns kommen oder
  • Sind alle unsere Kinder zu Hause oder
  • Müssen die so einen Krach machen und mich in meiner wohlverdienten Nachtruhe stören!?

Wird die Feuerwehr alarmiert, zählt jede Sekunde. Minuten entscheiden oftmals über Leben und Tod, über kleines Feuer oder Großbrand mit riesigem Sachschaden. Darum muss die Feuerwehr im Schadensfall möglichst rasch an der Einsatzstelle sein. Und dabei helfen ihr die Sonderrechte nach § 35 Straßenverkehrsordnung. Diese können aber nur in Anspruch genommen werden mit Blaulicht und Martinshorn. Es ordnet an:

“Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen.”
Das Blaulicht allein ist hierfür unzulässig.

Stellen Sie sich vor, dass diese “krachmachenden” Feuerwehrleute

  • vor 5 Minuten noch selbst in ihren Betten waren — wie Sie
  • um 6 Uhr wieder zur Arbeit müssen — wie Sie
  • die nächsten 2 oder 3 Stunden nicht mehr schlafen werden (was oftmals auch für die Familien gilt)

Ihre Feuerwehr – Tag und Nacht für sie einsatzbereit – dankt Ihnen für Ihr Verständnis.